Bekanntlich tagen die Schweizer Parlamentarier diesen Herbst ausnahmsweise im Bündner Ferienort Flims. Vor diesem Hintergrund ist die Frage von Interesse, welche Konsequenzen sie aus der Affäre ziehen werden, welche die Schweizer Medien Ende dieses Sommers während Wochen beschäftigte.Die Rede ist natürlich von der « Swissfirst-Affäre », der gleichnamigen Bank und den in den Fall verwickelten Pensionskassen, welche ihre Swissfirst-Aktien angeblich zum falschen Zeitpunkt verkauft hatten (nämlich kurz bevor die Bank ihre Fusionsabsichten mit einer anderen Bank bekannt gab).
Michel Y. Dérobert, VSPB (PDF - 71 Ko) - Der Artikel wurde im "Agefi - Journée des Banquiers" veröffentlicht.
La place financière helvétique a surtout eu, ces dernières années, des préoccupations externes, notamment en relation avec l'Union européenne. Elle doit maintenant se focaliser sur les dossiers internes.
Am 8. März 2006 verabschiedete der Nationalrat den Entwurf des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen. Im Wesentlichen geht es darum, die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz zu verbessern, insbesondere gegenüber Luxemburg, das in diesem Bereich über einen beträchtlichen Vorsprung verfügt. Zu diesem Zweck ist im Gesetzesentwurf unter anderem die Schaffung von Investmentgesellschaften mit variablem Kapital (SICAV) sowie von Kommanditgesellschaften für kollektive Kapitalanlagen vorgesehen.
Anfang 2006 verabschiedete der Bundesrat den Entwurf der Botschaft zum Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMAG). Ziel dieser Vorlage ist es, bis 2008 die folgenden drei Behörden in einer einzigen Aufsichtsbehörde zusammenzuführen: die Eidgenössische Bankenkommission (EBK), das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) und die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei.